Die EU-Kommission macht ernst mit der Harmonisierung der Abfalltrennung.
Das Joint Research Centre (JRC) hat kürzlich den technischen Entwurf für ein EU-weit einheitliches Kennzeichnungssystem veröffentlicht.
Diese neuen Symbole sind ein zentraler Bestandteil der kommenden EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und werden das Design von Verpackungen in ganz Europa grundlegend verändern.
Was ist das Ziel der neuen Kennzeichnung?
Bisher nutzen viele EU-Mitgliedstaaten eigene Kennzeichnungssysteme, was für international agierende Unternehmen einen hohen administrativen Aufwand bedeutet. Mit der PPWR wird ein einheitlicher Satz an farbigen Piktogrammen eingeführt. Diese Symbole sollen künftig sowohl auf der Verpackung als auch auf den entsprechenden Abfallbehältnissen angebracht werden, um die Trennquote durch eine identische Bildsprache zu erhöhen.
Das System basiert maßgeblich auf dem skandinavischen EUPICTO-Modell, das bereits erfolgreich zur Verbraucheraufklärung eingesetzt wird.
Zeitplan und Übergangsfristen
Für Hersteller ist die Einhaltung der folgenden Fristen entscheidend:
12. August 2028: Voraussichtlicher Termin für die verbindliche Anwendung des neuen Kennzeichnungssystems.
Aufhebung bestehender Normen: Der Beschluss 97/129/EG über die aktuellen Recycling-Codes wird zeitgleich außer Kraft gesetzt.
Abverkaufsfrist bis 2029: Verpackungen mit alten Markierungen dürfen voraussichtlich noch bis 2029 in den Verkehr gebracht werden, sofern sie vor dem Stichtag produziert wurden.
Das System basiert maßgeblich auf dem skandinavischen EUPICTO-Modell, das bereits erfolgreich zur Verbraucheraufklärung eingesetzt wird.
Auswirkungen auf die Produktgestaltung
Die Umstellung erfordert eine frühzeitige Anpassung der Verpackungsdesigns. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die verwendeten Farbcodes und Icons exakt den technischen Vorgaben der EU entsprechen. Eine fehlerhafte Kennzeichnung kann ab 2028 zu Vertriebsbeschränkungen innerhalb des EU-Binnenmarktes führen.

Entwurf der neuen Recycling-Symbole
Unterstützung durch die ECOPV-EU GmbH
Die Integration der neuen Kennzeichnungsvorgaben ist ein komplexer Prozess. Die ECOPV-EU GmbH bietet Ihnen hierfür eine umfassende Begleitung:
Portfolio-Analyse: Wir prüfen Ihre aktuellen Verpackungen auf Konformität mit den kommenden PPWR-Vorgaben.
Fristenüberwachung: Wir stellen sicher, dass Ihr Unternehmen alle Umstellungsphasen rechtzeitig einleitet.
Compliance-Management: Wir übernehmen die Koordination zwischen Materialanforderungen und gesetzlichen Meldepflichten.









