To-Go-Becher-Steuer: Die Kosten für Einwegbecher steigen – wer zahlt was?

Laut DUH (Deutsche Umwelthilfe) verbrauchte Deutschland 2022 rund 36 Milliarden Einweg-Verpackungen (8 Mrd. Becher, 28 Mrd. Boxen). Über 350.000 Tonnen To-Go-Müll machen Deutschland zum EU-Spitzenreiter. Diese Zahlen verdeutlichen: Der Handlungsdruck für Mehrweglösungen bleibt auch 2026 enorm hoch.

Seit 2025 zahlen Hersteller ca. 1,24 €/kg Kunststoffabgabe an das Umweltbundesamt für Getränkebecher. In der Lieferkette fest eingepreist, machen diese Kosten den Aufpreis für Einweglösungen für Endkunden nun deutlich sichtbar.

Wer zahlt was?

  • Hersteller (Einwegkunststofffonds): Produzenten und Importeure von Einwegkunststoffprodukten müssen in einen staatlichen Fonds einzahlen. Mit diesen Mitteln werden Kommunen bei der Reinigung des öffentlichen Raums finanziell entlastet.
  • Gastronomen & Händler: Sie tragen die Kosten im Einkauf, da Hersteller die Fondskosten auf die Produktpreise umlegen. Zudem agieren sie in Städten mit kommunaler Verpackungssteuer als Steuerschuldner gegenüber der Stadtverwaltung.
  • Verbraucher: In Städten mit Verpackungssteuer (z. B. Tübingen oder Konstanz) zahlen Kunden pro Becher oder Schale oft einen direkten Aufschlag von etwa 50 Cent.

Das Ergebnis:

Der Endverbraucher trägt die finanzielle Last oft doppelt. Erstens über einen höheren Grundpreis für das Getränk (bedingt durch die gestiegenen Einkaufskosten des Gastronomen) und zweitens über die direkte lokale Steuer an der Ladentheke. Dies macht Mehrwegsysteme wirtschaftlich attraktiver als je zuvor.

Mehrweg als Standard

Während die Kosten für Plastik durch Steuern und Fondsabgaben unaufhaltsam steigen, bieten Mehrwegsysteme die Chance auf stabile Preise und eine stärkere Kundenbindung.

Für die Gastronomie bedeutet das: Wer jetzt konsequent auf Mehrweg-Poolsysteme oder innovative Pfandlösungen setzt, schützt nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Marge.

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